Kommunikation mit Krebspatienten (für Ärzte)

Eine Krebserkrankung ist nicht nur ein körperliches Geschehen.

Vielmehr bedeutet sie auch eine gewaltige psychosoziale Belastung.

Demzufolge hängt der Ausgang einer Krebserkrankung nicht nur von der Qualität der medizinischen Versorgung ab, sondern auch maßgeblich davon, wie es dem Patienten gelingt, den mit der Erkrankung verbundenen Stress konstruktiv zu bewältigen.

Die behandelnden Ärzte können hierbei beträchtliche Hilfe leisten, wenn sie mit dem Patienten auf eine ressourcenorientierte Weise kommunizieren. Umgekehrt kann auch die beste Therapie durch heillose Kommunikation kaputt geredet werden.

Dr. Lutz Wesel, selbst ehemaliger Krebspatient, gibt in diesem Block zunächst theoretische Modelle, warum und wie Kommunikation unmittelbar Einfluss auf den Heilungsverlauf nimmt. Im zweiten Teil des Workshops geht es dann um die Vermittlung konkreter, einfacher und pragmatischer Strategien, wie man im onkologischen Alltag mit professioneller Kommunikation den Boden für eine gute psychische Befindlichkeit von Krebspatienten bereitet.